Der Hockenheimring lädt dich ein, dein eigenes Rennfahrer-Erlebnis zu verwirklichen. Du willst wissen, wie du die Touristenfahrten am besten genießt und worauf du achten musst, um deine Runden auf der legendären Strecke unvergesslich zu machen?
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Was sind Touristenfahrten am Hockenheimring?
Touristenfahrten am Hockenheimring sind eine einzigartige Gelegenheit für jeden Motorsport-Enthusiasten, das Gefühl zu erleben, auf einer echten Rennstrecke zu fahren. Anders als bei professionellen Rennveranstaltungen sind diese Tage für Privatfahrer gedacht, die mit ihren eigenen Fahrzeugen – sei es ein Sportwagen, ein Motorrad oder sogar ein angepasstes Alltagsauto – Runden auf der legendären Rennstrecke drehen möchten. Der Hockenheimring, bekannt aus der Formel 1 und anderen internationalen Rennserien, bietet hier eine Plattform, um die eigene Fahrkunst unter professionellen Bedingungen zu testen und zu verbessern. Es geht nicht um Wettkampf, sondern um das pure Fahrerlebnis, die Geschwindigkeit und die Faszination der Rennstrecke.
Vorbereitung ist alles: So bist du optimal gerüstet
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend, um das Fahrerlebnis am Hockenheimring voll auskosten zu können. Denke daran, dass dies keine gewöhnliche Ausfahrt ist; hier gelten andere Regeln und Anforderungen an dein Fahrzeug und dich selbst.
Fahrzeugauswahl und -zustand
Grundsätzlich sind die meisten straßenzugelassenen Fahrzeuge für Touristenfahrten zugelassen. Dennoch ist es ratsam, ein Fahrzeug zu wählen, das für sportliches Fahren geeignet ist. Ein Kleinwagen kann Spaß machen, aber ein Sportwagen oder ein Auto mit guter Bremsleistung und stabilem Fahrwerk wird dir ein sichereres und intensiveres Erlebnis ermöglichen.
- Bremsen: Überprüfe den Zustand deiner Bremsbeläge und -scheiben. Auf der Rennstrecke werden sie stark beansprucht. Gut funktionierende Bremsen sind essenziell für deine Sicherheit.
- Reifen: Achte auf eine ausreichende Profiltiefe und den richtigen Luftdruck. Sportreifen sind ideal, aber gut erhaltene Allwetter- oder Sommerreifen reichen für den Anfang aus.
- Flüssigkeiten: Stelle sicher, dass alle Flüssigkeiten (Motoröl, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit) auf dem richtigen Stand sind und keine Lecks bestehen.
- Batterie: Eine gut befestigte Batterie ist wichtig, um Kurzschlüsse zu vermeiden.
- Keine Ölverlust: Dein Fahrzeug darf auf keinen Fall Öl verlieren.
Sicherheitsausrüstung
Deine persönliche Sicherheit hat oberste Priorität. Einige Ausrüstungsgegenstände sind obligatorisch, andere empfehlenswert.
- Helm: Ein zertifizierter Integralhelm ist Pflicht. Offene Helme sind nicht zugelassen.
- Fahrkleidung: Eine lange Hose und langärmelige Kleidung aus strapazierfähigem Material (z.B. Jeans, Leder) sind empfehlenswert. Spezielle Fahrkleidung (Overalls) bietet zusätzlichen Schutz.
- Handschuhe: Sie verbessern den Grip am Lenkrad und schützen deine Hände.
- Feste Schuhe: Geschlossene Schuhe ohne dicke Sohlen erleichtern die Bedienung der Pedale.
- Feuerlöscher: In vielen Fällen ist ein Feuerlöscher im Fahrzeug vorgeschrieben oder wird dringend empfohlen. Informiere dich vorab über die genauen Bestimmungen.
Der Ablauf: Was dich am Renntag erwartet
Die Touristenfahrten am Hockenheimring sind straff organisiert, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Hier bekommst du einen Überblick über die üblichen Abläufe.
Ankunft und Anmeldung
Plane genügend Zeit für die Anreise und die Ankunft ein. Nach deiner Ankunft meldest du dich am Empfang an und erhältst alle notwendigen Informationen und Unterlagen. Oft gibt es eine Fahrerbesprechung, in der die Regeln und Sicherheitshinweise erklärt werden.
Fahrerbesprechung und Streckenkenntnis
Die obligatorische Fahrerbesprechung ist ein wichtiger Bestandteil. Hier erfährst du alles über die Streckenregeln, Flaggenzeichen, das Ein- und Ausfahren in die Boxengasse, Überholverbote und weitere sicherheitsrelevante Punkte. Nutze die Gelegenheit, um Fragen zu stellen.
Wenn du noch keine Erfahrung auf dem Hockenheimring hast, lohnt es sich, im Vorfeld die Strecke online zu studieren oder vielleicht sogar eine Runde im Simulator zu drehen. Eine gute Streckenkenntnis hilft dir, die Ideallinie zu finden und deine Rundenzeiten zu verbessern.
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ab 149,00 €Das Fahren auf der Strecke
Die Touristenfahrten sind in der Regel in mehrere Turns oder Zeitfenster unterteilt. Innerhalb dieser Zeiten kannst du so viele Runden fahren, wie du möchtest. Es gibt meistens verschiedene Kategorien, z.B. für Autos und Motorräder, oder manchmal auch nach Leistungsstärke getrennt, um ein möglichst homogenes Feld zu gewährleisten.
- Freies Fahren: Du fährst in deinem eigenen Tempo und genießt die Strecke.
- Geführte Turns: Manchmal gibt es auch geführte Turns, bei denen ein Instruktor das Feld anführt. Dies ist ideal für Anfänger, um die Strecke kennenzulernen.
- Überholregeln: Die Regeln für Überholmanöver sind klar definiert. Meist ist Überholen nur auf geraden Streckenabschnitten und nur von hinten erlaubt. Auf der Bremse oder in Kurven ist Überholen tabu.
- Boxenstopps: Du kannst deine Runden jederzeit für eine Pause oder zur Überprüfung deines Fahrzeugs in der Boxengasse unterbrechen.
Sicherheit auf der Strecke
Die Sicherheit steht an erster Stelle. Halte dich strikt an die Anweisungen der Streckenposten und die geltenden Regeln. Bei technischen Problemen oder einem Unfall ist es wichtig, ruhig zu bleiben und die Anweisungen zu befolgen.
- Flaggenkunde: Kenne die Bedeutung der verschiedenen Flaggen, die dir von den Streckenposten gezeigt werden.
- Abstand halten: Halte ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
- Keine Aggressivität: Aggressives Fahrverhalten und unnötige Risiken sind auf Touristenfahrten fehl am Platz.
Tipps für das ultimative Erlebnis
Um deinen Tag am Hockenheimring zu einem vollen Erfolg zu machen, beachte diese zusätzlichen Tipps:
- Früh buchen: Die Touristenfahrten sind oft schnell ausgebucht. Sichere dir deinen Platz rechtzeitig.
- Wetter checken: Informiere dich über die Wettervorhersage und passe deine Kleidung und dein Fahrzeug gegebenenfalls an.
- Verpflegung: Vergiss nicht, ausreichend zu trinken und für den Hunger vorzusorgen. Es gibt Gastronomie vor Ort, aber eigene Verpflegung spart Zeit und Geld.
- Begleitpersonen: Viele Veranstalter erlauben die Mitnahme von Beifahrern. Prüfe die Bedingungen und die notwendige Ausrüstung für deinen Beifahrer.
- Kamera an Bord: Wenn erlaubt, montiere eine Action-Kamera, um deine Runden für immer festzuhalten.
- Fahrtechnik-Tipps: Nutze die Gelegenheit, von erfahreneren Fahrern zu lernen oder buche gegebenenfalls ein zusätzliches Fahrertraining.
Was kostet das Vergnügen? Eine Übersicht
| Kategorie | Durchschnittliche Kosten (Schätzung) | Was ist inklusive? |
|---|---|---|
| Fahrzeit (Auto, pro Turn/Block) | ca. 70 – 150 € | Zugang zur Strecke für die gebuchte Zeit, oft mit freiem Fahren. |
| Fahrzeit (Motorrad, pro Turn/Block) | ca. 60 – 120 € | Zugang zur Strecke für die gebuchte Zeit, Motorrad-spezifische Turns. |
| Optionale Leistungen (z.B. Instruktor) | ca. 100 – 250 € (pro Session) | Persönliche Betreuung und Fahrtechnik-Tipps durch einen erfahrenen Coach. |
| Leihausrüstung (Helm, etc.) | ca. 20 – 50 € | Möglichkeit, fehlende oder unzureichende Schutzkleidung auszuleihen. |
| Boxenplatz (optional, pro Tag) | ca. 50 – 150 € | Eigener Platz in der Boxengasse für Fahrzeugvorbereitung und Pausen. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Art von Fahrzeugen sind für die Touristenfahrten zugelassen?
Grundsätzlich sind alle straßenzugelassenen Fahrzeuge willkommen, solange sie den technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen entsprechen. Dies umfasst Pkw, Motorräder und Transporter. Fahrzeuge mit Straßenzulassung und ohne offensichtliche Mängel, wie z.B. defekte Lichter oder abgefahrene Reifen, werden in der Regel akzeptiert. Bei Zweirädern ist auf gute Bremsen und eine intakte Verkleidung zu achten. Fahrzeuge mit Rennreifen, Überrollkäfigen oder ohne Straßenzulassung können je nach Veranstalter und Veranstaltungstyp besondere Genehmigungen oder separate Veranstaltungen erfordern.
Muss ich spezielle Rennreifen montieren?
Nein, spezielle Rennreifen sind für die Touristenfahrten am Hockenheimring nicht zwingend erforderlich. Gut erhaltene Serien- oder Sportreifen mit ausreichender Profiltiefe und korrektem Luftdruck sind für den Anfang völlig ausreichend. Wichtiger als der spezielle Reifentyp ist der gute Zustand der Reifen und dass sie für die Belastungen auf der Rennstrecke geeignet sind. Achte darauf, dass deine Reifen keine sichtbaren Schäden aufweisen und der Luftdruck für die höheren Temperaturen auf der Rennstrecke angepasst wird.
Was passiert, wenn ich eine Panne habe oder einen Unfall baue?
Im Falle einer Panne oder eines Unfalls ist es deine oberste Pflicht, ruhig zu bleiben und sofort die Sicherheit anderer zu gewährleisten. Schalte die Warnblinkanlage ein und versuche, dein Fahrzeug so schnell wie möglich sicher am Streckenrand zu positionieren, idealerweise außerhalb der Fahrbahn. Folge den Anweisungen der Streckenposten und des Sicherheitspersonals. Wenn du nicht mehr fahrtüchtig bist, verlasse das Fahrzeug nur, wenn es absolut sicher ist. Das Sicherheitsteam des Hockenheimrings ist darauf vorbereitet, solche Situationen schnell und professionell zu bewältigen. Verlasse niemals die Strecke ohne ausdrückliche Erlaubnis.
Kann ich als Beifahrer teilnehmen?
Ja, in den meisten Fällen ist die Mitnahme eines Beifahrers erlaubt, solange das Fahrzeug dafür ausgelegt ist und die Sicherheitsgurte ordnungsgemäß funktionieren. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer müssen in der Regel einen Helm tragen und angemessene Kleidung tragen. Informiere dich unbedingt vorab bei den Veranstaltern über die genauen Bestimmungen bezüglich Beifahrern, da es hierfür Einschränkungen geben kann, beispielsweise hinsichtlich des Alters des Beifahrers oder der Art des Fahrzeugs.
Wie lange dauert eine Runde auf dem Hockenheimring während der Touristenfahrten?
Die genaue Dauer einer Runde hängt stark von deinem Fahrzeug, deinem Fahrstil und dem Verkehrsaufkommen auf der Strecke ab. Eine Runde auf dem Grand-Prix-Kurs des Hockenheimrings ist rund 4,5 Kilometer lang. Mit einem sportlich fahrenden Auto kannst du hierbei zwischen 1:50 und 2:20 Minuten benötigen. Ein Motorrad kann diese Distanz oft in etwas über einer Minute bewältigen. Bei den Touristenfahrten geht es nicht darum, die schnellste Runde zu fahren, sondern darum, ein Gefühl für die Strecke zu bekommen und sicher Spaß zu haben. Die Zeit, die du auf der Strecke verbringst, wird meist in Blöcken oder Turns von 15-30 Minuten gemessen, innerhalb derer du so viele Runden fahren kannst, wie du möchtest.






