Träumst du davon, die legendäre Rennstrecke des Sachsenrings mit deinem eigenen Fahrzeug zu befahren und dabei das Adrenalin des Motorsports hautnah zu spüren? Dann sind die Touristenfahrten genau das Richtige für dich, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und ein unvergessliches Fahrerlebnis zu genießen.


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Was sind Touristenfahrten am Sachsenring?

Touristenfahrten, oft auch als „Freies Fahren“ oder „Track Days“ bezeichnet, bieten dir die einzigartige Gelegenheit, die berühmte 3,645 Kilometer lange Rennstrecke des Sachsenrings unter nahezu realen Rennbedingungen zu erleben. Du kannst mit deinem eigenen Auto oder Motorrad auf die Strecke gehen und deine Fahrkünste in einer sicheren und kontrollierten Umgebung unter Beweis stellen. Diese Veranstaltungen richten sich sowohl an ambitionierte Hobbyfahrer als auch an Motorsportbegeisterte, die einfach nur den Nervenkitzel suchen.

Vorbereitung auf dein Sachsenring Erlebnis

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einem sicheren und unterhaltsamen Tag am Sachsenring. Hier sind einige wichtige Aspekte, die du berücksichtigen solltest:

  • Fahrzeug-Check: Stelle sicher, dass dein Fahrzeug in einem einwandfreien technischen Zustand ist. Bremsen, Reifen, Flüssigkeitsstände und Beleuchtung sollten optimal funktionieren. Für Fahrzeuge, die auf der Rennstrecke bewegt werden, sind oft bestimmte Anforderungen an die Bereifung und den technischen Zustand unerlässlich. Informiere dich im Vorfeld über die genauen Vorgaben des Veranstalters.
  • Schutzausrüstung: Deine Sicherheit hat oberste Priorität. Trage immer angemessene Schutzkleidung. Für Motorradfahrer bedeutet dies Helm, Lederkombi (oder spezielle Textilbekleidung), Handschuhe und Stiefel. Autofahrer sollten mindestens lange Kleidung, geschlossene Schuhe und idealerweise einen Helm tragen. Bei manchen Veranstaltungen sind Helme für Autofahrer obligatorisch.
  • Anmeldung und Organisation: Buche deine Teilnahme frühzeitig, da die Plätze oft begrenzt sind. Lies dir die Teilnahmebedingungen des Veranstalters genau durch. Hier findest du Informationen zu den Zeitfenstern, den Regeln auf der Strecke und eventuellen zusätzlichen Leistungen wie professionellen Fotos oder Videos deines Fahrerlebnisses.
  • Streckenkenntnis: Auch wenn du die Strecke noch nie befahren hast, informiere dich über ihren Verlauf. Videos von Rennläufen oder Onboard-Aufnahmen können dir helfen, die Charakteristik der Kurven und Geraden besser zu verstehen. Beachte, dass die Rennstrecke anspruchsvolle Abschnitte und Höchstgeschwindigkeiten birgt.

Der Ablauf eines Touristenfahrt-Tages

Ein typischer Tag mit Touristenfahrten am Sachsenring ist in der Regel gut strukturiert, um dir ein maximales Fahrerlebnis bei gleichzeitiger Sicherheit zu ermöglichen.

  • Ankunft und Registrierung: Am Veranstaltungstag meldest du dich am Ticketschalter oder der Registrierung an. Hier erhältst du alle notwendigen Informationen, wie z.B. deine Startnummer (falls zutreffend) und den Zeitplan.
  • Briefing: Vor dem ersten Turn findet meist ein Fahrer-Briefing statt. Hier werden wichtige Sicherheitsregeln, die Streckenbeschaffenheit und das Verhalten auf der Strecke erklärt. Es ist unerlässlich, dass du dieses Briefing aufmerksam verfolgst.
  • Freie Fahrt-Sessions: Die Touristenfahrten sind in der Regel in mehrere Sessions unterteilt. Du kannst in den dir zugewiesenen Zeitfenstern so oft auf die Strecke fahren, wie du möchtest. Die Sessions werden oft nach Fahrzeugtypen (Motorräder, Autos) und manchmal auch nach Leistungsklassen getrennt, um ein homogenes Fahrerfeld zu gewährleisten.
  • Boxengasse und Pausen: Nutze die Pausen zwischen den Turns, um dein Fahrzeug zu überprüfen, dich zu erfrischen und dich mit anderen Motorsportbegeisterten auszutauschen. Die Boxengasse ist ein Ort des Geschehens, an dem du die Atmosphäre hautnah miterleben kannst.
  • Ende der Veranstaltung: Am Ende des Tages verlässt du die Strecke mit unvergesslichen Eindrücken und dem Gefühl, einen besonderen Tag auf einer der bekanntesten Rennstrecken der Welt verbracht zu haben.

Unterschiede zwischen Auto- und Motorrad-Touristenfahrten

Ob du nun mit vier oder zwei Rädern unterwegs bist, die Touristenfahrten am Sachsenring bieten für beide Zielgruppen ein einzigartiges Erlebnis. Es gibt jedoch einige spezifische Unterschiede, die du beachten solltest.

Motorrad-Touristenfahrten

Für Motorradfahrer ist der Sachsenring eine besondere Herausforderung. Die schnellen Richtungswechsel und die berühmte Parabolika verlangen präzises Fahren und eine gute Körperbeherrschung. Die engen Kurvenkombinationen wie die „Sachskurve“ erfordern Mut und Können. Oft werden die Motorradfahrer in verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt, um ein möglichst ausgewogenes Feld zu schaffen. Die Schutzausrüstung ist hier besonders kritisch: Eine vollständige Lederkombi, Protektoren, Helm, Handschuhe und Stiefel sind unerlässlich.

Auto-Touristenfahrten

Auch für Autofahrer bieten die Touristenfahrten am Sachsenring ein intensives Fahrerlebnis. Du kannst die Beschleunigung auf den Geraden, die Bremsleistung und die Kurvenstabilität deines Fahrzeugs auf die Probe stellen. Je nach Fahrzeugtyp kannst du hier deine Fahrkünste in einem sicheren Rahmen ausbauen. Achte auf die richtigen Reifen und eine gute Bremsanlage. Die meisten Veranstalter erlauben serienmäßige Fahrzeuge, aber immer mehr legen Wert auf sportlich ausgelegte Fahrzeuge. Bei manchen Veranstaltungen gibt es auch spezielle Kategorien für straßenzugelassene Fahrzeuge und solche mit Rennzulassung.

Sicherheit als oberste Priorität

Die Veranstalter von Touristenfahrten legen größten Wert auf deine Sicherheit. Dies wird durch verschiedene Maßnahmen gewährleistet:


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  • Streckenposten: An strategisch wichtigen Punkten sind Streckenposten positioniert, die das Geschehen auf der Strecke im Auge behalten und bei Zwischenfällen sofort eingreifen können.
  • Medical-Team: Ein professionelles Medical-Team ist vor Ort, um im Notfall schnell und kompetent Hilfe leisten zu können.
  • Klare Regeln: Deutlich kommunizierte Regeln und ein obligatorisches Briefing stellen sicher, dass alle Teilnehmer die Verhaltensweisen auf der Rennstrecke kennen und befolgen. Dazu gehören Überholverbote in bestimmten Bereichen, die richtige Linienwahl und das Vermeiden von gefährlichen Manövern.
  • Flagsignale: Die Bedeutung der verschiedenen Flagsignale wird im Briefing erklärt. Diese sind entscheidend für die Kommunikation auf der Rennstrecke und müssen von allen Teilnehmern verstanden und befolgt werden.

Was du neben dem Fahren erleben kannst

Ein Tag am Sachsenring bietet mehr als nur das reine Fahren auf der Strecke. Die Atmosphäre ist elektrisierend und du tauchst in die Welt des Motorsports ein.

  • Motorsport-Atmosphäre: Erlebe die Faszination des Motorsports hautnah. Du bist umgeben von Gleichgesinnten, fachsimpelst über Fahrzeuge und genießt die spezielle Stimmung, die nur eine Rennstrecke bieten kann.
  • Beobachtung von Rennläufen: Oft parallel zu den Touristenfahrten finden auch andere Veranstaltungen statt, sodass du potenziell auch Rennläufe anderer Kategorien beobachten kannst.
  • Fotografie und Videografie: Viele Veranstalter bieten die Möglichkeit, professionelle Fotos oder Videos von deinem Fahrerlebnis machen zu lassen. Diese Erinnerungsstücke sind eine wunderbare Ergänzung zu deinen Erlebnissen.
  • Kulinarisches Angebot: Für das leibliche Wohl ist in der Regel gesorgt. Nutze die Pausen, um dich zu stärken und die Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Ein Blick auf die Rennstrecke: Der Sachsenring

Der Sachsenring ist mehr als nur eine Rennstrecke; er ist ein Mythos im deutschen Motorsport. Bekannt für seine schnellen Richtungswechsel, anspruchsvollen Kurvenkombinationen und eine beeindruckende Zuschauerkulisse, bietet er eine einzigartige Herausforderung für jeden Fahrer.

Streckenmerkmal Beschreibung Relevanz für Touristenfahrten
Länge 3,645 km Ermöglicht schnelle Rundenzeiten und intensive Fahrdurchgänge.
Kurven 10 Rechtskurven, 3 Linkskurven Fordert präzises Lenkverhalten und gute Fahrzeugbeherrschung.
Höchste Steigung/Gefälle Bis zu 12% Schafft besondere dynamische Herausforderungen für Fahrzeug und Fahrer.
Parabolika Ein langer, hochgeschwindigkeitiger Linksknick Testet die Stabilität und das Fahrgefühl bei hohen Geschwindigkeiten.
Start-/Zielgerade ca. 750 m Bietet Raum für Beschleunigung und ein erstes Gefühl für die Geschwindigkeit.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Touristenfahrten am Sachsenring

Wie alt muss ich sein, um an Touristenfahrten teilzunehmen?

Das Mindestalter für die Teilnahme an Touristenfahrten variiert je nach Veranstalter und Fahrzeugtyp. In der Regel liegt das Mindestalter für Autofahrer bei 18 Jahren mit gültigem Führerschein. Für Motorradfahrer kann das Alter ebenfalls bei 18 Jahren liegen, oft ist jedoch ein Motorradführerschein der entsprechenden Klasse (mindestens A2) erforderlich. Informiere dich immer im Vorfeld direkt beim jeweiligen Veranstalter über die genauen Alters- und Führerscheinbestimmungen.

Welche Art von Fahrzeugen sind für Touristenfahrten zugelassen?

Grundsätzlich sind straßenzugelassene Fahrzeuge jeglicher Art willkommen, solange sie den technischen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dazu gehören sowohl PKW als auch Motorräder. Einige Veranstalter bieten auch spezielle Sessions für reine Rennfahrzeuge an. Achte darauf, dass dein Fahrzeug im technisch einwandfreien Zustand ist und die Reifen eine ausreichende Profiltiefe aufweisen. Umbauten, die die Sicherheit beeinträchtigen könnten, sind in der Regel nicht erlaubt.

Welche Schutzkleidung benötige ich?

Für Motorradfahrer ist eine vollständige Schutzkleidung obligatorisch: Helm, Lederkombi (oder geeignete Textilkombi), Handschuhe, Stiefel und Rückenprotektor. Bei Autofahrern ist zumindest lange Kleidung und geschlossene Schuhe empfehlenswert. Viele Veranstalter schreiben für Autofahrer ebenfalls einen Helm vor, insbesondere wenn das Fahrzeug keine Vollkabine hat. Prüfe die spezifischen Vorschriften des Veranstalters, um sicherzustellen, dass du alle Anforderungen erfüllst.

Wie kann ich mich für Touristenfahrten am Sachsenring anmelden?

Die Anmeldung erfolgt in der Regel online über die Websites der jeweiligen Veranstalter von Touristenfahrten am Sachsenring. Dort findest du auch Informationen zu den Terminen, Preisen und den genauen Abläufen. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig anzumelden, da die Teilnehmerzahlen oft begrenzt sind und die beliebtesten Termine schnell ausgebucht sein können.

Was passiert bei schlechtem Wetter?

Touristenfahrten finden in der Regel bei jedem Wetter statt, solange die Streckenbedingungen sicher sind. Bei sehr starkem Regen, Nebel oder anderen extremen Wetterbedingungen, die die Sicherheit gefährden könnten, kann ein Veranstalter die Veranstaltung verschieben, unterbrechen oder absagen. In solchen Fällen wirst du informiert und es werden gegebenenfalls Ersatztermine angeboten oder die Teilnahmegebühr erstattet. Es ist ratsam, sich vor der Anreise über die aktuelle Wetterlage und die Entscheidung des Veranstalters zu informieren.